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In unserer Staffel bilden wir ausschließlich Flächensuchhunde aus. |
Bei einer Flächensuche sucht der Hundeführer mit seinem Hund nach vermisst gemeldeten Personen in unübersichtlichem oder dichtbewachsenem Gelände. Dabei kommen verschiedene Suchtaktiken zum Einsatz. Bei der Wegesuche wird ein Gebiet links und rechts des Weges abgesucht, bei einer Parzellensuche wird dem Hundeführer eine sog. Parzelle zugewiesen, die er nach einer bestimmten Suchtaktik absuchen muss.
Man unterscheidet drei verschiedene Anzeigearten:
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Der Verbeller zeigtdie vermisste Person durch heftiges Bellen an. So ist es dem Hundeführer möglich, auch wenn kein Sichtkontakt zum Hund besteht, den Hund bzw. die vermisste Person zu lokalisieren. Nachteilig wirkt sich diese Art der Anzeige aus, wenn der Umgebungsgeräuschpegel sehr hoch ist oder wenn der Hund sich sehr weit vom Hundeführer entfernt hat.
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Der Rückverweiser läuft nach Auffinden einer vermissten Person direkt zu seinem Hundeführer zurück und zeigt den Fund durch z. B. Bellen oder Anspringen an. Daraufhin wird er meist von seinem Hundeführer angeleint und mit einem Kommando zurück an den Fundort geschickt. Hunde die nicht angeleint werden, pendeln zwischen Fundort und Hundeführer und müssen daher eine enorme Strecke zurücklegen, diese Methode setzt eine gute Kondition sowohl für Hundeführer als auch für den Hund voraus.
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Der Bringsler nimmt ein sog. "Bringsel" welches meist am Halsband hängt nach Auffinden einer vermissten Person in den Fang und läuft damit zurück zu seinem Hundeführer. Dadurch ist für diesen sofort erkennbar, dass der Hund jemanden gefunden hat. Das weitere Vorgehen ist gleich wie beim Rückverweiser.
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Trümmersuche Von einer Trümmersuche oder Verschüttetensuche spricht man, wenn der Einsatz von Suchhunden zur Ortung nach Verschütteten notwendig wird. Diese Suche ist immer ein Wettlauf mit der Zeit.
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Lawinensuche Von Lawinensuche spricht man, wenn entsprechend ausgebildete Hundeführer mit ihren speziell ausgebildeten Hunden im alpinen Raum zum Einsatz kommen.
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Wassersuche Da Hunde scheinbar in der Lage sind aufsteigende Verwesungsgaste, Hautpartikel, Haaröle etc. zu riechen, spricht man bei diesen speziell ausgebildeten Hunden, von denen es nur wenige in Deutschland gibt, von Wassersuchhunden bzw. von einer Wassersuche
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MantrailingIm Gegensatz zu den anderen Sucharten sucht ein Mantrailer nicht irgendeinen menschlichen Geruch sondern den Geruch einer bestimmten Person, daher wird er auch Personensuchhund genannt. Mithilfe eines sog. Geruchsträgers geht der angeschirrte und an einer Führleine laufende Hund auf die Fährte,d.h. er nimmt den Geruch zu Beginn der Suche auf und sucht nur nach diesem einen Geruch, dem sog. Individualgeruch. Diese Hunde können sowohl in bewohnten Gebieten sowie natürlich auch in Gebäuden zum Einsatz kommen. Bericht aus der Abendschau des BR vom Mantrailing-Seminar in Hof 2010
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